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stammzellenspende

Retten Sie Menschenleben - mit Ihrer Stammzellenspende!

Warum  ist Ihre Spende so wichtig?

In Deutschland erkranken jährlich etwa 12.000 Menschen an Leukämie oder einer anderen lebensbedrohlichen Blutkrankheit. Kinder und Erwachsene. Das heißt: Alle 45 Minuten erhält in Deutschland ein Patient die Diagnose Leukämie. Wenn die Erkrankung nicht mit Medikamenten geheilt werden kann, haben diese Patienten nur eine Chance, wenn sie gesunde Blutstammzellen  von einem Spender bekommen. Sonst sterben sie.

Wie können Sie helfen?

Entscheidend ist, dass Ihre Gewebemerkmale zu dem Menschen passen, der krank ist.

Genau das ist nicht so einfach. Denn wir Menschen sind tatsächlich alle ganz verschieden. Die Chance, dass ein Patient keinen passenden Spender findet, liegt leider bei 20%. Jeder registrierte Spender erhöht daher die Chance, einen passenden Spender zu finden. Umso wichtiger ist es, dass sich möglichst viele Menschen zum Stammzellenspender registrieren lassen. Die Registrierung erfolgt über Spenderzentralen.

Wer kann helfen?

Alle Personen zwischen 18 und 55 Jahren können Stammzellenspender werden. Vorausgesetzt: Sie sind in gesunder, guter körperlicher Verfassung. Sich registrieren lassen ist ganz einfach und tut nicht weh! Ein Wangenabstrich mit einem Wattestäbchen genügt.

Holen Sie sich das kostenlose Set bei den Kleeblatt Apotheken ab!

Wir, die Kleeblatt Apotheken haben eine Kooperation mit der Knochenmarkspenderzentrale Uniklinik Düsseldorf ins Leben gerufen. Denn helfen und heilen liegt uns am Herzen. Kommen Sie in eine unserer Apotheken* und holen Sie sich das kostenlose Set für Ihre Wangenabstrichprobe ab. Sie können sie dann ganz einfach direkt an die Spenderzentrale schicken. Wenn Sie sich den Weg zu uns sparen möchten, können Sie das Set auch direkt dort anfordern.

Mit Ihrem Wangenabstrich werden Sie in das Register der Knochenmarkspenderzentrale Uniklinik Düsseldorf  aufgenommen. Kommen Sie wirklich irgendwann als Spender für einen Leukämiekranken in Frage, setzt sich die Zentrale mit Ihnen in Verbindung.  Was bedeutet „irgendwann“? 

Da es so schwierig ist, einen Spendermit den genau passenden Gewebemerkmalen zu finden, kann es sein, dass Sie nie als Spender in Frage kommen und Ihre Blutstammzellen nie gebraucht werden. Nur wenn wirklich einmal ein Mensch erkrankt ist, der genau Ihre Gewebemerkmale hat, werden Sie  vielleicht als Spender gebraucht.

Nur knapp 1% der registrierten Spender spenden tatsächlich einmal Blutstammzellen oder Knochenmark.

Damit Ihre Daten weltweit zur Verfügung stehen, unterschreiben Sie eine Einverständniserklärung. Keine Sorge – sie verpflichtet Sie zu nichts. Wenn Sie es sich zwischenzeitlich anders überlegt haben, können Sie einfach nein sagen. Die Anonymität zwischen Spender und Empfänger bleibt übrigens gewahrt. Sie kann frühestens nach Ablauf von zwei Jahren nach einer Spende aufgehoben werden, wenn beide das möchten.

Wie spendet man die Stammzellen?

Es gibt zwei Möglichkeiten. In 80% der Fälle werden die Blutsstammzellen aus dem Blutkreislauf gewonnen. Dabei werden die Stammzellen ambulant ohne Narkose – vergleichbar mit einer Dialyse – innerhalb von drei bis fünf Stunden eingesammelt. Damit der Körper auch genug Stammzellen gebildet hat, erhält man vorab einen hormonähnlichen Stoff, der die Anzahl der Zellen erhöht. Das gleiche Verfahren macht der Körper selbst, wenn er zum Beispiel einen entzündlichen Infekt hat.

In seltenen Fällen wird noch die „alte“ Methode angewendet.  Dabei werden die Zellen aus dem Knochenmark des Beckenknochens entnommen – nicht aus dem Rückenmark! Die Gefahr einer Lähmung durch den Eingriff besteht also definitiv nicht.  

Der Eingriff aber geht nur mit einem Krankenhausaufenthalt von 48 Stunden. Innerhalb von vier bis sechs Wochen bildet der Körper dann neues Knochenmark. Egal, ob Stammzellenspende oder Knochenmarkspende – mit den gesunden Stammzellen kann der Blutkrebs besiegt werden. Sie entscheiden natürlich selbst, welches Verfahren Sie wünschen!

Wie wird der passende Spender gefunden?

  1. Im Labor wird ein Teil der Gewebemerkmale bestimmt und mit den Merkmalen des kranken Patienten verglichen.
  2. Falls die Merkmale übereinstimmen, werden weitere Merkmale untersucht.
  3. Bei erneuter Übereinstimmung: Mit speziellen Laboruntersuchungen wird der Kreis der potentiellen Spender weiter eingegrenzt. Gleichzeitig wird der Spender auf bestimmte Viruserkrankungen untersucht.
  4. Wenn alles passt, wird ein Termin für die Stammzellenspende vereinbart.

Wie geht’s nach der Spende weiter?

Natürlich steht Ihnen die Spenderzentrale auch nach der Spende für alle Ihre Fragen zur Verfügung.

Gibt es auch Krankheiten, mit denen man nicht Spender werden kann?

Gesund sollte man sein. Und in guter körperlicher Verfassung. Das heißt nicht, dass man gar nicht krank sein darf. Denn ein Bluthochdruck, der mit Medikamenten gut eingestellt ist, ist zum Beispiel kein Ausschlussgrund, wenn dadurch die Gefäße nicht geschädigt sind. Und mit 61 Jahren wird man automatisch aus der Datenbank gelöscht.

Nur mit diesen Krankheiten können Sie kein Spender werden:

  • Krebs oder andere bösartige Erkrankungen (auch wenn sie geheilt sind)
  • Schwere Herz- oder Gefäßerkrankungen
  • Lebensumstände, durch die ein erhöhtes Risiko besteht, Infektionskrankheiten zu übertragen, wie z.B. Drogenabhängigkeit
  • Schwere, chronische Infektionskrankheiten z.B. HIV, Hepatitis
  • Andere schwere Krankheiten, die dazu führen können, dass der Spender oder der Patient nach der Spende krank werden können.

Werden Sie Stammzellenspender und retten Sie vielleicht ein Menschenleben!

Es ist so schwer, einen passenden Spender zu finden - umso wichtiger ist, dass sich so viele Menschen wie möglich registrieren lassen.

Unser Ziel: Der Ausbau der Spenderdatei!

Weitere Infos unter:  www.kmsz.de

 

 

 

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