Ernährung, Gesundheit

Mit 30 schon Haarausfall? Was kann man dagegen tun?

Wenn man älter wird, kommt vieles auf einen zu: beruflicher Erfolg, eine Familie und auch Haarausfall. Den einen trifft es erst nach dem ersten Rentengeld auf dem Konto. Beim anderen reduziert sich das Haar schon während des Studiums. Doch woher kommt Haarausfall eigentlich? Und was kann man dagegen tun?


Wofür brauchen wir Haare?

Im Durchschnitt hat jeder etwa 100.000 Haare auf dem Kopf, die pro Monat einen Zentimeter wachsen. Die Lebens- und Wachstumsdauer eines Haares beträgt zwei bis sechs Jahre, bevor es ausfällt. Mit steigendem Alter verringert sich die Melaninproduktion. Das Haar wird nicht nur dünner, sondern zunehmend auch grau.
Aber Haare sind nicht nur dazu da, frisiert zu werden und schön auszusehen, sondern ihnen kommen wichtige Funktionen zu. Zum einen fungieren sie als Lichtschutz, um schädliche UV-Strahlung sowie Wärmestrahlung zu absorbieren. Zudem wird überschüssige Feuchtigkeit, die von den Schweißdrüsen der Haut produziert wird, von den Haaren aufgenommen. Darüber hinaus dienen Haare der Wärmedämmerung und verhindern ein zu rasches Abkühlen des Körpers.

Wann spricht man von Haarausfall und welche Ursachen gibt es?

Haarverlust ist ein tägliches Phänomen, das nicht sofort Beunruhigung auslösen muss. Jeder verliert im Laufe des Tages Haare, was im Normalfall durch nachwachsende Haare kompensiert wird. Doch sobald mehr als 100 Haare pro Tag ausfallen und das Haar sichtbar an Volumen verliert, kann man von Haarausfall sprechen. Stellt sich der Haarverlust nicht von alleine wieder ein, kann Haarlosigkeit (Alopezie) die Folge sein.
Dafür gibt es viele Ursachen. Männer leiden in den meisten Fällen unter androgenetischer Alopezie, also dem anlagebedingten Haarausfall. Davon sind ungefähr 80 Prozent betroffen. Sie bekommen „Geheimratsecken“ an den Schläfen oder leiden unter dünnem Haar im Scheitelbereich. Erste Symptome können bereits im Jugendalter auftreten und weiten sich mit fortschreitendem Alter zu einer Glatze an Stirn und Hinterkopf aus.
Auch 20 bis 30 Prozent der Frauen leiden unter erblichem Haarausfall, wenngleich sich dieser anders äußert und Frauen keine Glatze bekommen. Meist in den Wechseljahren verdünnt sich das weibliche Haar vor allem im Bereich des Scheitels.
Zu den externen Faktoren, die Haarlosigkeit hervorrufen, können Strahlungen im Zuge einer Therapie gezählt werden. Auch Druck und Reibungen, Talgüberproduktionen oder Stress bedingen zunehmenden Haarausfall. Daneben können einzelne Medikamente und Erkrankungen wie Eisenmangel dazu führen, dass Haare an einzelnen Stellen ausfallen. In diesen Fällen spricht man von diffusem Haarausfall.

 

Was Sie tun können

Mittlerweile gibt es zahlreiche Mittel gegen Haarausfall. Von Transplantationen bis zu Pillen, Shampoos oder Haarsprechstunden. Bei genetisch bedingtem Haarausfall wird die Behandlung jedoch schwieriger, da sich lediglich die Symptome und nicht die Ursachen bekämpfen lassen. Hier finden Sie je nach Ursache mögliche Mittel gegen Haarausfall:

  • Der Wirkstoff Minoxidil (z.B. in Regaine) regt das Haarwachstum an. Als flüssige Lösung oder Schaum kann es auf die Kopfhaut aufgetragen werden, wo es direkt an den Haarwurzeln wirkt.
  • Alfatradiol (z.B. in Ell-Cranell) eignet sich ebenfalls als Mittel gegen erblich bedingten Haarausfall.
  • Bei Frauen können weiterhin Antiandrogene den Haarwuchs stoppen. Sie unterbinden die Wirkung von Testosteron.
  • Bei Männern eignet sich die Einnahme von dem Medikament Finasterid. Dieses kann den Haarverlust verlangsamen, während es die Dicke der heranwachsenden Haare erhöht. Hier ist aber die vorherige Aufklärung durch den Arzt notwendig.
  • Rezeptfreie Produkte mit Cystin und B-Vitamine können ebenfalls wirksam sein. Cystin ist Bestandteil des Haarkeratins, während B-Vitamine für die Zellteilung und damit für die Bildung von neuen Haarzellen verantwortlich sind. Dies ist z.B. in Haut-Haare-Nägel von Pure Encapsulations in Apotheken zu finden.
  • Bei Haartransplantationen entfernt der Arzt nach örtlicher Betäubung einen schmalen Hautstreifen samt Haaren vom Hinterkopf des Betroffenen. Im Anschluss werden die Haarwurzeln entnommen und an der gewünschten Stelle wieder in die Kopfhaut eingesetzt.
  • Bei Haarausfall durch Chemotherapien können Perücken Abhilfe verschaffen. Die Kosten werden bei Frauen in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.Egal für welches Mittel Sie sich entscheiden: Sie sind nicht allein! Haarausfall ist ein weit verbreitetes Symptom. Und manchmal kann bereits ein vorteilhafter Haarschnitt Wunder wirken.

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