Gesundheit

Raus in die Sonne! Unsere Tipps zum Thema Sonnen und Sonnenschutz

 Raus in die Sonne! Sie ist ein echtes Wundermittel.

Jeder weiß: Zu viel Sonne schadet der Haut. Doch jetzt haben Wissenschaftler herausgefunden: Gefährlich ist auch zu wenig Sonne.

Seit Jahren warnen Hautärzte vor zu viel Sonne, weil sie Hautkrebs auslöst und die Haut schneller altern lässt. Doch neue Studien zeigen: Auch zu wenig Sonne ist nicht förderlich für die Gesundheit, sondern schadet uns auf Dauer. Denn Sonnenlicht hält uns gesund und kann sogar heilen. Ohne kann unser Körper nicht ausreichend lebenswichtiges Vitamin D herstellen. Und haben wir zu wenig davon, steigt unser Risiko für Knochenschwund, Krebs, Diabetes, Infektionen oder Alzheimer. Ein hoher Vitamin-D-Spiegel kann das Leben verlängern. Etwa 60% der Deutschen haben in den Wintermonaten einen Vitamin-D-Mangel.

Gerade im Sommer sollten wir daher viel Sonne auftanken. Ab Oktober sind die Strahlen nicht mehr kräftig  genug. Die Empfehlung lautet: Mäßig, aber regelmäßig Sonne tanken. Der US-Experte Michael Holick empfiehlt: Man sollte regelmäßig 18 bis 20% der Körperfläche der Sonne aussetzen. Das heißt zum Beispiel das Gesicht, die Handrücken und Unterarme.

Wann, wieviel Sonne?

Beherzigen Sie beim Sonnen die „Smarter-Sonnen-Formel“: Schatten plus (angepassten) Sonnenschutz und mittags nie in die pralle Sonne!

Denn das  A und O beim Sonnen lautet: Bloß keinen Sonnenbrand einfangen! Das geht nur mit dem richtigen Lichtschutzfaktor. Achten Sie darauf, dass Sie einen Lichtschutz kaufen, der nicht nur vor UVB-Strahlen und damit vor Sonnenbrand schützt. Auch UVA-Strahlen  haben es in sich. Sie sind an der Entstehung von Hautkrebs und vorzeitiger Hautalterung beteiligt.

Wie viel Lichtschutzfaktor brauche ich denn?

Die Haut muss sich erst an die Sonne zu gewöhnen. Sie baut ihren eigenen Schutzmechanismus nur langsam aus. Nach erst etwa drei Wochen hat sich die oberste Hautschicht verdickt, d.h. es ist eine schützende Lichtschwiele entstanden. Zudem kann der Hautfarbstoff Melanin (das ist der, warum wir braun durch Sonnenlicht werden) gleichmäßig hergestellt werden, um einen Teil der UVA-Strahlen anzuwehren. Die eigene Schutzschicht entspricht dann einem Lichtschutzfaktor (LSF) von etwa 4.

Wie viel Creme ist denn wirklich genug?

Bei der Dosierung gilt: Viel hilft viel! Tragen Sie dick auf- fünf Teelöffel Sonnencreme auf den Körper, einen ins Gesicht. Und zwar bereits 30 Minuten bevor Sie in die Sonne gehen.

Brauch ich auch im Schatten Schutz?

Oh, ja! Selbst unter Bäumen, Markisen oder Sonnenschirmen gelangt noch mindestens 50 Prozent der ultravioletten Strahlung auf die Haut.

Bin ich hinter Fensterscheiben geschützt?

Nicht wirklich. Glas lässt zwar weniger der UVB-Strahlen durch, weswegen ein Sonnenbrand nicht sofort vorprogrammiert ist. Wohl aber jede Menge der gefährlichen UVA-Strahlen. Also: Auch wer viel im Auto sitzt, oder im Büro gleich am Fenster arbeitet, sollte Sonnenschutz auftragen.

Hier unsere Empfehlungen für gute Sonnenprodukte!

Viele bekommen in der Sonne leider sofort Pickelchen, weil sie überempfindlich auf UVA-Strahlen reagieren. Hier helfen hohe UVA-Filter – am besten in parfümfreien Gels, wie z.B. von

La Roche-Posay oder Eucerin. Fürs Gesicht gibt es leichte Fluids z.B. von La Roche-Posay Anthelios Fluid, ISDIN Fusion Water oder Eucerin Gesichtsfluid.

Gerade bei sonnenempfindlicher Haut sollten Sie sich aber auch innerlich – mindestens 2 Wochen vor dem großen Sonnenbaderurlaub vorbereiten: Mit Calcium (das wirkt antiallergisch) und Beta-Carotin (das bietet natürlichen Zellschutz von innen). Gute Präparate sind: Calciumcitrat und Beta-Carotin von Pure encapsulations oder Kapseln von Marie Claire für sonnenempfindliche Haut.

Die Sport-Frage: Brauche ich wasserfesten Schutz, wenn ich nur durch den Park jogge? Ja, da Schweiß den Sonnenschutz schwächt.  Einer neuen Technologie ist es zu verdanken, dass Sonnenschutz auch auf nasser Haut funktioniert  (z.B. ISDIN Wet Skin Transparent Spray, Eucerin Sun Spray Transparent).

Und für die Kids?

Kinder unter einem Jahr sollten nie in die direkte Sonne. Bei ihnen bildet sich noch keine eigene Schutzschicht. Sie beginnt sich erst ab etwa ab zwei bis drei Jahren aufzubauen. Mit ungefähr  12 Jahren ist sie dann fertig. Neue Studien bestätigen übrigens, das Sonnenbrände bis zum 20. Lebensjahr das Risiko an Hautkrebs zu erkranken enorm erhöhen: und zwar um 80 Prozent! Spezielle Kinderprodukte enthalten meist besonders wenige, dafür aber komplexe und trotzdem wirksame Filter z.B. Antihelios Derma-Kids LSB 50 + Baby Milch von La Roche-Posay, Daylong Kids bzw. Daylong Baby.

Sie haben schon ein spezielles Hautproblem? Zum Beispiel: Aktinische Keratose? Dann gibt es auch dafür ganz spezielle Produkte  – nur in der Apotheke. Denn sie sind als Medizinprodukte und nicht als Kosmetikprodukte zugelassen.  Studien zeigen hierbei, dass Sie hellem Hautkrebs vorbeugen können – z.B. Actinica, ISDIN Eryfotona.

Gesundes Bräunen ja gern – aber geht´s auch bisschen schneller?

Sie haben Angst, dass Sie vor lauter Lichtschutz gar nicht erst braun werden? Vorweg – das passiert ganz sicher nicht. Aber: es gibt sogar Bräunungsbeschleuniger  – nicht zu verwechseln mit Selbstbräuner. Sie werden parallel zum Sonnenschutz aufgetragen und kurbeln die Melaninproduktion an: z.B. Bräunungswasser von Sensilis oder die Vichy Bronze Serie.

Was tun, wenn’s doch mal rot geworden ist?

Bei leichten Beschwerden helfen gute After-Sun-Produkte, wie z.B. After Sun Gel von Daylong,Posthelios von La Roche-Posay mit feuchtigkeitsspendendem Thermalwasser, Daylong After Sun Lotion und Eucerin After Sun. Oder einfach mal zwischendurch kühlendes Thermalwasser auf die Haut sprühen, z.B. von Avene oder La Roche Posay.

 

 

One Comment

  1. Hallo alle zusammen.
    Ein Apotheken Notdienst ist wichtig.
    Man kann auch mal Nachts Medikamente brauchen.
    Mein Onkel bekam einmal Nacht sehr starkes Fieber.
    Die Apotheke konnte ihm direkt helfen.
    VG Liam

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