Gesundheit

Masern – was hat es mit der Krankheit auf sich?

Masern sind ein immer wieder heiß diskutiertes Thema, besonders in Bezug auf die Masern-Impfung. Viele fragen sich, ob sie ihr Kind impfen lassen sollen. Dabei weiß ein Großteil der Bevölkerung gar nicht so richtig, was es mit der Krankheit auf sich hat.


Was sind Masern?

Masern sind Viren, die eine hoch ansteckende Infektionskrankheit auslösen. In den meisten Fällen (Zweidrittel der Infizierten) verläuft die Krankheit relativ harmlos ab und macht sich vor allem durch folgende Symptome bemerkbar:

  • Großfleckiger Hautausschlag
  • Schnupfen
  • Kopfschmerzen
  • Fieber

Aber: in manchen Fällen kann es auch schwerwiegendere Verläufe geben, beispielsweise durch eine Hirnhautentzündung oder eine Lungenentzündung. Daneben kann das Virus auch weitere Komplikationen verursachen, wie etwa Mittelohrentzündungen und Durchfälle. Und: die Sterblichkeit ist mit einem Betroffenen pro 1000 Infizierten relativ hoch.

Wer ist am häufigsten betroffen?

Eins vorweg: Masern sind in Deutschland relativ selten. Durch die Einführung der Masernimpfung hat das Virus heutzutage nur noch geringe Chancen sich zu verbreiten. Eine unkomplizierte Maserninfektion wird nicht immer diagnostiziert, da sie ähnlich einer normalen Erkältung ablaufen kann. Betroffen sind häufig Säuglinge, die einer Maserninfektion leider nur wenig entgegenzusetzen haben und daher schwerwiegende Schäden nehmen können. Insgesamt kann die Infektion besonders bei kranken, geschwächten oder immunsupprimierten Menschen gefährlich werden.

Ab wann kann man sich dagegen impfen lassen?

Wer bereits Kinder hat weiß, dass die ersten Impfungen bereits nach wenigen Wochen beim Kinderarzt erfolgen. Die Masern-Impfung hingegen gehört – genauso wie Mumps und Röteln – zu den Lebendimpfstoffen und darf daher erst nach vollendetem erstem Lebensjahr geimpft werden.
Bis heute gibt es keine Therapie gegen Masern. Bei einer unkomplizierten Infektion kann nur symptomatisch behandelt werden. In der Apotheke können Sie beispielsweise – in Rücksprache mit ihrem Arzt – fiebersenkende Mittel und Schmerzmittel erhalten; häufig ist ein Krankenhausaufenthalt erforderlich.

Wie sieht die Situation gegenüber 1980 aus?

Der erste Masernimpfstoff, der allgemein erhältlich war, kam bereits 1963 auf den Markt. Seit 1980 ist die Anzahl der Erkrankungen deutlich zurückgegangen. Die Masern-Impfung wird seit 2001 von der Ständigen Impfkommission empfohlen (STIKO). Trotzdem kam es in den vergangenen Jahren unter anderem aufgrund von Impfverweigerern auch in Deutschland immer wieder zu kleineren Masern-Epidemien, wie etwa 2015 mit über 2000 infizierten Menschen.

 

Muss man in Europa Angst vor starken Infektionswellen haben?

Prinzipiell nein! Ziel der deutschen Gesundheitspolitik ist es seit Jahren, die Masern auszurotten. Würde sich jeder impfen lassen, würde dieses Ziel auch schnell erreicht werden. Da in Deutschland und den anderen europäischen Ländern ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer starken Infektionswelle vergleichsweise gering. Kleinere Epidemien können jedoch durchaus auftreten.
Aber: wer gegen Masern geimpft ist, braucht sich über eine Masern-Infektion keine Sorgen zu machen!

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