Erkältung vorbeugen

Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Zu unseren Porduktempfehlungen bei Erkältung

Wenn die Nase läuft ist es meist schon zu spät. Besser man weiß, wie man sich erst gar keine Erkältung einfängt.

Fangen wir mit dem Wort „Erkältung“ an. Eine Erkältung kommt nicht von Kälte. Vielmehr handelt es sich um eine Infektionskrankheit. Die erwischt uns, wenn Erkältungsviren in den Körper gelangen und dort nicht bekämpft werden können. Allerdings ist unser Immunsystem stärker belastet, wenn es draußen nass und kalt ist. Die Folge: Wir sind in dieser Zeit anfälliger für eine Erkältung.
Um sich nicht mit Viren anzustecken, helfen nur zwei Dinge:
1.    Den Kontakt zu den Viren meiden!
2.    Die Abwehrkräfte stärken

Erkältungsviren meiden – leichter gesagt als getan.
In der Erkältungszeit lauern sie überall. An Einkaufswagen, auf Knöpfen von Aufzügen, an Türen, an den Haltegriffen der Bahn, an Münzen… und und. Natürlich muss man die Gegenstände trotzdem anfassen. Wichtig ist aber, sich dann nicht an den Mund oder die Nase zu fassen. Am Besten häufig die Hände mit Seife waschen oder aber zum Beispiel nach einer Bahnfahrt, die Hände desinfizieren.
Tipp: Nur wer rund 20 Sekunden die Hände mit Seife wäscht, verringert die Keimzahl um rund 90 Prozent! Wer sich wirklich vor einer Erkältung schützen will, muss die Hände also länger waschen.
Aber übertragen werden die Viren nicht nur, weil sie an Gegenständen kleben, sie sind leider auch in der Luft. Und zwar insbesondere dort, wo viele Menschen aufeinander treffen. Durch Husten und Niesen verteilen sie sich von Mensch zu Mensch. Man spricht von der sogenannten Tröpfcheninfektion.  Es ist nahezu unmöglich, Erkältungsviren vollständig zu meiden.
Um nicht krank zu werden, hilft dann nur die körpereigene Abwehr: das Immunsystem.

Das Immunsystem trainieren
Das ist gar nicht so schwierig. Hier unsere Tipps:
•    Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen. Dazu gehören Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch.
•    Gehen Sie täglich an die frische Luft! Sorgen Sie für regelmäßige, moderate Bewegung.
•    Entspannen Sie sich! Dauerhafter Stress schwächt unsere Abwehr. Bei Dauerstress schüttet unser Körper das Hormon Kortisol aus. Das macht uns anfälliger für Infektionskrankheiten. Deshalb sollten Sie es bei der Bewegung auch nicht mit Höchstleistungen übertreiben.
•    Schlafen Sie gut! Schlechter oder zu wenig Schlaf schwächt unser Immunsystem. Mediziner empfehlen zwischen 7 und 9 Stunden.
•    Vermeiden Sie trockene Heizungsluft. Und lüften Sie regelmäßig.
Auch Warm-Kalt-Wechselduschen und Saunagänge  beleben und aktivieren das Immunsystem. Gehen Sie aber nicht mit einer schon vorhanden Erkältung in die Sauna. Das stresst den Körper zusätzlich! Apropos Stress für den Körper: Auf das Rauchen sollten Sie möglichst verzichten, wenn Sie einer Erkältung vorbeugen möchten. Auch Alkohol bitte nur in Maßen. Weil zu viel Nikotin und Alkohol das Immunsystem schwächen.

Es hat Sie doch erwischt – was dann?
Das Antibiotika bei Erkältungen helfen, ist ein Mythos. Sie wirken nur bei Bakterien. Die meisten Erkältungen werden aber durch Viren ausgelöst. Nur wenn im Laufe der Virusinfektion sich noch Bakterien hinzugesellt haben, helfen Antibiotika.
Es gibt aber eine Vielzahl von guten Mitteln, wenn Sie doch mal eine Erkältung erwischt hat.
•    Zink + Vitamin C! Nehmen Sie am besten schon vor der nassen Jahreszeit regelmäßig Zink und Vitamin C zu sich.
Zink ist das Spurenelement, das für eine gute  Abwehrfunktion unerlässlich ist. Denn Zink wappnet das Immunsystem nicht nur gegen eine mögliche Erkältung, es hilft auch, wenn es Sie bereits erwischt hat.
•    Trinken Sie viel, um festsitzenden Schleim zu lösen. In Ihrer Apotheke gibt es jede Menge gute Tees, die Ihnen helfen, wie z.B. Salbei- oder Thymiantee.
•    Inhalieren Sie ihre Atemwege mit ätherischen Ölen (Eukalyptus, Thymian oder Pfefferminze)  oder Salzwasser. Haben Sie ein elektrisches Inhaliergerät, können Sie dazu in der Apotheke sterile, einzeln verpackte Inhalationslösungen mit isotonischem Kochsalz erhalten.
•    Hochdosierte Meersalzwassersprays aus der Apotheke, wie z.B. Rhinomer plus lassen die Schleimhäute abschwellen. Bei einer wunden Nase hilft zum Beispiel Dexpanthenol lindernd.
•    Halsschmerzen muss man nicht aushalten. Viele Lutschpastillen helfen bei einem kratzenden Hals. Zum Beispiel mit Salbei oder Isländischem Moos. Ist es richtig schlimm, helfen Mittel, die den Rachen lokal betäuben, wie z.B. Dolo Dobendan
•    Haben Sie einen festsitzenden Husten, können Sie versuchen, den Schleim mit pflanzlichen Mitteln zu lockern: Eukalyptus, Thymian oder Efeu-Extrakte. Oder aber chemische Schleimlöser wie Acetylcystein helfen bei der Schleimlösung.
•    Zum gesund werden, sollten Sie nachts möglichst wenig Husten müssen. Für die Nacht gibt es eine Vielzahl von pflanzlichen Präparten, die den Hustenreiz lindern. Sie enthalten meist Eibisch, Efeu oder Spitzwegerich.
•    Bei Schmerzen und Fieber helfen Schmerzmittel wie Paracetamol, ASS und Ibuprofen. Deshalb sollten Sie – neben einem Schleimlöser, einem abschwellendem Nasenspray, einem Hustenstiller in keiner Hausapotheke fehlen.
Also dann – bleiben Sie gesund! 
 

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