Was tun bei Allergien?

Allergien – wie gehe ich am besten mit ihnen um?

Zu unseren Produktempfehlungen bei Allergien & Heuschnupfen

Die ersten warmen Sonnenstrahlen nach einem langen, dunklen Winter sind eine Wohltat. Doch viele Deutsche können den Frühling nicht richtig genießen. Tränende Augen und verstopfte Atemwege treiben mehr als jeden zehnten Bundesbürger auf die Palme. Der sogenannte Heuschnupfen ist Spitzenreiter unter den am häufigsten vorkommenden Allergien in Deutschland. Mehr als die Hälfte aller allergischen Erkrankungen ist auf Pollen zurückzuführen. 


Weitere Allergien in absteigender Reihenfolge kommen weit weniger häufig vor:

•    Hausstauballergie
•    Allergie gegen Tierhaare
•    Nahrungsmittelallergie
•    Allergie gegen Medikamente
•    Allergien auf Kosmetika/Parfüm
•    Metallallergien (z.B. Nickel)
•    Allergien gegen Insektengifte
•    Sonnenallergie


Doch was genau ist eine Allergie und wie kommt es dazu?
Eine Allergie ist nichts Anderes als eine Überreaktion Ihres Immunsystems auf sogenannte Allergene. Allergene sind Stoffe, die die Zellen Ihres Immunsystems besonders stark aktivieren und zu einer hohen Ausschüttung eines Botenstoffes namens Histamin führen. Dieser bewirkt letztendlich die typischen Symptome in Ihrem Körper oder auf der Haut, wie Schwellung, Rötung und Juckreiz. 

Als Allergene können alle möglichen Stoffe fungieren, wie zum Beispiel Pollen verschiedener Pflanzen, Metalle, Insektengift und sogar die UV-Strahlung der Sonne. 
Das Entwickeln einer Allergie kann viele Gründe haben. Häufig werden genetische Faktoren genannt, wenig beeinflussbar durch uns Menschen. Die Gene bestimmen also, ob man unter einer Allergie leidet, oder eben nicht. 

Eine große Rolle spielt aber auch Stress. Stress führt in unserem Körper zu einer Modulation des Immunsystems und kann so die Entstehung einer Allergie begünstigen.
Sind Sie während Ihrer Arbeit bestimmten Materialien besonders häufig und intensiv ausgesetzt, so besteht die Möglichkeit, dass auch Sie gegen diese Stoffe sensibilisiert werden und eine Allergie ausbilden. Beispiele hierfür sind der häufige Gebrauch von Latexhandschuhen in Krankenhäusern und Praxen, oder der häufige Kontakt mit bestimmten Metallen in der Metallverarbeitungsindustrie. Dies kann bis hin zu einer Berufsunfähigkeit führen. 


Allergien vorbeugen – geht das? 
Nun haben Sie erfahren, wie Allergien entstehen, doch besteht auch die Möglichkeit einer Allergie vorzubeugen? Fakt ist, Sie können Allergien leider nicht gezielt vorbeugen. Dazu sind die Ursachen leider viel zu weit gefächert und auch zu wenig bekannt. Sie können jedoch das Risiko an einer Allergie zu erkranken stark minimieren. Das Wichtigste ist: Vermeiden Sie zu viel Stress! Dies ist manchmal leichter gesagt als getan, jedoch ist es wichtig zu versuchen, auch in stressigen Lebensphasen, einen Ausgleich zu schaffen und Ruhepausen einzulegen. 

Wenn Sie schwanger sind oder kleine Kinder haben, können Sie für Ihren Nachwuchs in Sachen Prävention eine ganze Menge unternehmen: 

•    Rauchen Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht! Auch Passivrauchen ist schädlich für Ihr Kind und fördert das spätere Ausbilden einer Allergie
•    Stillen Sie Ihr Kind für vier Monate ausschließlich und beginnen Sie erst nach 4 Monaten mit der schrittweisen Einführung von Beikost
•    Neuste Studien zeigen, dass eine gesunde Darmflora der Mutter während der Schwangerschaft das spätere Allergierisiko des Kindes senkt. Hierfür gibt es spezielle Produkte in Ihrer Apotheke.
•    Bei Risikokindern sollten keine Haustiere zu Vorbeugung angeschafft werden
•    Lüften Sie regelmäßig, um das Wachstum von Schimmelpilzen in Ihrer Wohnung zu verhindern

Möchten Sie bei sich selber den Ausbruch einer Pollenallergie verhindern, hilft es abends vor dem Schlafengehen die Haare zu waschen. Außerdem können Sie mit speziellen Gittern vor den Fenstern das Eindringen von zu vielen Pollen in die Wohnung ausschließen. Ihre Nase können Sie des Weiteren regelmäßig mit Salzwasser duschen, um einer zu hohen Exposition mit Allergenen vorzubeugen. 

Gegen eine Sonnenallergie hilft, Sie können es sich vielleicht schon denken: Eincremen! Schon bei den ersten Sonnenstrahlen beugen Sie damit nicht nur Allergien vor, sondern schützen sich auch vor Hautkrebs.

Die Allergie ist bereits ausgebrochen – was können Sie tun, um die Symptome zu lindern? 
Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen und Sie leiden aktuell an einer Allergie? Tatsächlich gibt es Hilfsmittel, welche die unangenehmen Symptome einer Allergie unterdrücken können und Ihnen Linderung verschaffen. Die Rede ist von Antihistaminika. Zu den Antihistaminika zählen Stoffe wie Loratadin oder Cetirizin und sind in Ihrer Apotheke teilweise rezeptfrei erwerblich. 
Der Wirkungsmechanismus ist, wie der Name schon impliziert, eine Herabsetzung der Histaminausschüttung und somit das Verhindern von Symptomen wie Juckreiz oder Schwellung. Besonders zu empfehlen sind diese Stoffe bei Urtikaria oder Pollenallergien. 

Wunderwaffe: „Spezifische Immuntherapie“ 
Die sogenannte spezifische Immuntherapie oder Hyposensibilisierung ist eine weit verbreitete Therapie, nicht nur die Symptome, sondern die Ursache einer Allergie zu bekämpfen. Hierbei erhalten Sie über einen Zeitraum von ca. 3 Jahren regelmäßig geringe, langsam ansteigende Dosen des Allergens injiziert oder als Tropfen sublingual (unter Ihre Zunge). Dies führt zu einer Desensibilisierung gegen das entsprechende Allergen und ist wissenschaftlich belegt wirksam gegen Hausstaub- und Pollenallergie, sowie Schimmelpilzallergie, Tierhaarallergie, Insektengiftallergie und sogar gegen allergisches Asthma. 

Sie sind also nicht verloren, wenn Sie an einer Allergie leiden und können selbst aktiv werden, um ein Stück Lebensqualität zurück zu gewinnen. 

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